Komfort & Qualität

Cockpit Ergonomie

Komfort ist mehr als nur Bequemlichkeit. Bei langen Flügen beugt eine gute Sitzposition vorzeitiger Ermüdung und dem Nachlassen der Konzentration vor.

Komfort ist somit ein wichtiger Beitrag zur aktiven Sicherheit.

Gemäß den Ergonomie-Standards für Anforderungen am Arbeitsplatz ist das Cockpit der Antares so entwickelt worden, dass es sich für beinahe jeden Piloten perfekt anpassen lässt. So kann die Sitzschale in einer Diagonalen von hinten unten nach vorne oben bewegt werden, damit alle Piloten, egal ob klein oder groß, in etwa derselben Augenhöhe und immer in perfekter Position zu Steuerknüppel bzw. Instrumentenpilz sitzen.

Ebenfalls ergonomiefördernd erfolgt die Seitenruderpedalverstellung nicht parallel sondern in einem Spreizwinkel zueinander, so dass auch Piloten mit kürzeren Beinen aufgrund des zentralen Instrumentenpilzes nicht nur die Außenenden der Pedale sondern deren ganze Breite nutzen können.

Die Rückenlehne ist im Flug verstellbar. Als Option ist eine im Hüftbereich breitere Sitzschale erhältlich, ebenso wie eine separate Kopfstütze für besonders große Piloten, die dann auf die verstellbare Rückenlehne verzichten können, ohne in Hinblick auf Sicherheit und Komfort Einbußen hinnehmen zu müssen.

Hydraulische Fahrwerksbetätigung

Das Einfahren der Antares-Fahrwerks geschieht hydraulisch. Die Betätigung durch den Piloten erfolgt über einen Schalter im Instrumentenbrett, so dass die Anzahl von platzraubenden Griffen und Hebeln an der Bordwand für den Piloten reduziert wird. Ein spezieller Sicherheitsmechanismus wirkt einem versehentlichen Einfahren des Fahrwerks am Boden effektiv entgegen. Das Ausfahren und Verriegeln des Fahrwerks geschieht mithilfe einer Gasfeder sobald das Druckventil des Hydraulikzylinders geöffnet wird. Im Normalfall geschieht dies elektrisch über den Fahrwerksschalter. Bei einem elektrischen Systemausfalles erfolgt das sichere Ausfahren und Verriegeln des Fahrwerkes durch manuelle Öffnung desselben Hydraulikventils mittels Seilzug.

Linkshandbedienung

An der linken Bordwand befinden sich die Bediengriffe für Wölbklappen, Bremsklappen und Antriebssteuerung, damit der Pilot jederzeit die rechte Hand am Steuerknüppel lassen kann. Durch die Verwendung der elektrohydraulischen Fahrwerksbetätigung mit Schalter im Instrumentenpilz kann dies optimal realisiert werden, so dass eine Überfrachtung vermieden wird und alle Hebel blind bedienbar sind.

Fahrwerksfederung

Die speziell entwickelte Antares Fahrwerksfederung und das große 5“-Rad bieten hohen Komfort beim Bodenhandling sowie Sicherheit im Crashfall. Zwei Gasfedern sorgen mit ihrer Kraft- / Wegcharakteristik dafür, dass bei kleinen Federgeschwindigkeiten wie beim Rollen oder bei normalen Landungen große Federwege für geringe Beschleunigungen und hohen Komfort ermöglicht werden, während sie in Crash-Situationen sehr steif werden und die Stoßenergie in spezielle energieabsorbierende Elemente weiterleiten ohne durch Erreichen des Federanschlages Unstetigkeiten in der Cockpitbeschleunigung zu verursachen.

Scheibenbremse

Standardmäßig ist die Antares mit einem Beringer-Rad und hydraulisch betätigter Scheibenbremse mit Bremskraftbegrenzer ausgestattet. Das ermöglicht kraftvolles und gleichzeitig kontrolliertes Bremsen auf allen Landebahnbelägen. Die Bremskraft wird über den Bremsklappenhebel gesteuert.

Lenkbares Spornrad

Mit einem lenkbaren Spornrad und Flügelrädern an den Randbögen ist das selbstständige Rollen am Boden problemlos möglich. Das Rollen erfordert nur eine minimale, praktisch immer verfügbare Batterieleistung.Das lenkbare Spornrad und Flügelräder an den Randbögen vereinfachen das Bodenhandling. Auch sind Starts bei starkem Seitenwind deutlich einfacher durchzuführen.

Automatische Umschaltung

Beim Antares 20E wird automatisch vom totalenergiekompensierten auf statischen Druck umgeschaltet, wenn der Motor in Betrieb genommen wird, da sich die TEK-Düse am Leitwerk im Propellerstrahl befindet.

Integriertes Ladegerät

Die Ladeeinheit ist im Rumpf integriert. Das ermöglicht einfaches Nachladen auch auf Wandersegelflügen und reduziert den Aufwand für einen Ladevorgang auf das Anschließen einer Stromquelle und das Drücken der Ladetaste. Spezielle Verkabelung im Anhänger ermöglicht ein einfaches Aufladen im abgerüsteten Zustand. Die beiden führenden Hersteller von Segelflugzeug­anhängern Spindelberger (Cobra) und Anschau haben bereits Erfahrung in der notwendigen elektrischen Ausstattung von Antares 20E-Anhängern.

Die Ladeeinheit wiegt lediglich 6 kg und benötigt bei einer Leistungsaufnahme von 1,7 kW etwa 9 Stunden zum vollen Aufladen leerer Batterien. Durch das Fehlen eines Memory-Effektes bei Lithium-Ionen-Batterien ist auch teilweises Nachladen der Akkus kein Problem. Je nach Kundenwunsch kann das Ladegerät auf 110 V oder 230 V Wechselstrom eingerichtet werden

Integriertes GSM Modem

Die Antares 20E ist serienmäßig mit einem GSM-Modem ausgerüstet, das mit dem Zentralrechner des Flugzeuges verbunden ist. Dadurch ist es dem Piloten möglich, sich mittels Mobiltelefon per SMS über den Flugzeugstatus zu informieren und Batterie- Laden und Instandhaltungsvorgänge zu steuern, ohne sich beim Flugzeug aufhalten zu müssen.

Aufrüsthilfe

Die speziell für die Antares 20E entwickelte und auf ihre Flügelgewichte ausgelegte Aufrüsthilfe reduziert Kraftaufwand und Aufrüstzeit auf ein bequemes Minimum. Auch ein Aufrüsten alleine stellt kein Problem dar, aber natürlich ist ein Aufrüsten zu zweit immer angenehmer. Die Aufrüsthilfe wird unseren Antares 20E-Kunden serienmäßig mitgeliefert.

Automatische Anschlüsse

Alle Ruderanschlüsse erfolgen beim Aufrüsten der Antares 20E automatisch. Das Höhenleitwerk ist ohne Hilfswerkzeug zu montieren.

Hochqualitative Bauteile

Es werden keine Mühen gescheut, um sicherzustellen, dass die Metallteile der Antares 20E ein möglichst langes korrosionsfreies Leben vor sich haben.

Schutzgasverschweißungen und spezielle sonst nur im Großflugzeugbau übliche Oberflächenbehandlungen resultieren in Bauteilen mit sehr hoher Korrosions-beständigkeit.

Details, wie zum Beispiel die automatischen Ruderanschlüsse werden durch fortschrittlichste Oberflächenbehandlung zusammen mit durchdachtem Bauteildesign vor Korrosion von außen sowie von innen geschützt.

Stahlteile im Cockpitbereich sind matt verchromt, um ausreichend gegen Säureangriffe durch menschlichen Schweiß gewappnet zu sein. Der Cockpitinnenraum ist mit hochwertigsten Materialien und blendfreien Nextel Soft-Touch-Lackierungen versehen. Der schlanke Griff des Steuerknüppels ist mit einer feinen und angenehm zu greifenden Lederummantelung bezogen.