agil +++ alltagstauglich +++ elegant +++ ergonomisch +++ flexibel +++ harmonisch +++ komfortabel +++ leicht +++ optimal +++ sicher +++ thermikfühlig +++ variabel +++ offen

Antares 23: Offen für alles. Die goldenen Mitte. Ohne Kompromisse.

Gedanken zur „Offenen“

Gerade die älteste Wettbewerbsklasse war im Segelflug seit ihrer Einführung in den Fünfziger Jahren stets diejenige, die für die größten Innovationen stand – nicht reglementiert und daher für jede noch so aufwändige (und teure) konstruktive Lösung offen. Und nicht umsonst nennt man die technologischen Spitzenleistungen im Segelflugzeugbau „Superorchideen“, was ausdrücken soll, dass sie besonders, selten und in der technologisch „exotisch“ sind.

Über Jahrzehnte galt dabei die simple Formel, dass mehr Spannweite auch automatisch mehr Gleitzahl,
mehr Leistung insgesamt bedeutet – bis vor rund zehn Jahren mehr als dreißig Meter Spannweite mit einem
besten Gleiten von 70 korrespondierten. Die Erwartungen waren hoch.

Doch die erzielten und erzielbaren Leistungen sollten in keinem vernünftigen Verhältnis zum erforderlichen
Einsatz stehen: Die Kosten sind immens und lassen daher auch nur kleinste Fertigungszahlen zu. Außerdem
verlangt mehr Spannweite natürlich auch nach mehr Festigkeit und damit ist, trotz aller Innovationen bei
Materialien und Fertigung, auch mehr Masse verbunden. Mehr Masse bedeutet schließlich mehr Trägheit,
die ohnehin schon im Quadrat mit der Spannweite zunimmt. Und mehr Masse macht sich nicht nur in der
Luft unangenehm bemerkbar, sondern auch bei jeder erforderlichen Bewegung am Boden.

Diese Trägheit wirkt sich ganz besonders im Kreisflug aus, wo sich noch ein weiteres Problem großer
Spannweiten unangenehm bemerkbar macht: Der Innenflügel dreht dabei langsam, der äußere schneller – viel schneller, wenn die Spannweite sehr groß ist. Konkret kann bei 30 Metern die Differenz bei 45 Grad Querneigung 40 Kilometer pro Stunde betragen. Steil zu kreisen und langsam zugleich, um so auf engem Raum bestes Steigen zu erzielen, das bleibt kleineren Flugzeugen vorbehalten.

Die deutlich kleineren Flugzeuge der „Offenen”, etwa mit 21 Metern Spannweite, haben beim Kurbeln
zwar klare Vorteile, die aufgrund ihrer sehr geringen mittleren Flügeltiefe aber auch mit aerodynamischen
Nachteilen in schwacher oder turbulenter Thermik einher gehen (kleine Re-Zahlen).

Daher ist es gut zu wissen: Für die Antares 23 haben sich ihre 23 Meter Spannweite in den vergangenen
Jahren eindeutig als das optimale Maß empfohlen. Nicht von ungefähr schaffte die dreifache Europameister Peter Harvey (GB) während der Weltmeisterschaft 2012 in Uvalde/Texas mit dem Prototypen der Antares 23T (noch mit dem kürzeren Rumpf der Antares 20E) drei Tagessiege, davon bei 553 Kilometern Strecke am siebten Tag ein Stundenmittel von 161 km/h – und den Robert-Kronfeld-Cup!

Fazit: 

  • Nicht schiere Spannweite bringt mehr Leistung, sondern die optimale Streckung. 
  • Es gibt extreme Entwicklungen innerhalb der Offenen Klasse mit Spannweiten-Ausreißern nach oben und unten.
  • Es gibt ein Optimum, das zwischen den Extremen liegt, ohne Kompromisse eingehen zu müssen: Antares 23

Für jeden Einsatz der richtige Antrieb

Elektroantrieb für die Antares 23E

Das patentierte Antriebssystem ist speziell für die Antares entwickelt worden und stellt einen Grundpfeiler des Antares-Konzepts dar. Leichte, hochleistungsfähige und umweltverträgliche Batterien, ein bürstenloser 42 kW Außenläufer-Elektromotor, neuartige Leistungselektronik und ein großformatiger, sehr niedrig drehender Propeller wurden als Gesamtsystem für die Antares 20E entwickelt und für die größere Schwester Antares 23E adaptiert. Lange Aviation hat seit Jahren weltweit das größte Know-How bei serienmäßigen Elektroantrieben im Leichtflugzeugbau.

Antares 23E – Leistung und Unabhängigkeit!

Zuverlässiger Turbo für die Antares 23T

Die 30 PS des bewährten Solo-Antriebs 2350C und ein speziell angepasster großer Propeller mit 1,36 Metern Durchmesser sorgen für gute Steigleistungen auch in größeren Höhen und bei höheren Temperaturen. Die unkomplizierte Triebwerksbedienung macht das Fliegen stressfrei. Perfekte Zuverlässigkeit bringt der optionale Anlasser. Nur 55 Kilogramm zusätzliches Gewicht für das Triebwerk - ohne Wasserballast hat die Antares 23T nur eine Flächenbelastung von 34 Kilogramm pro Quadratmeter. Der Kraftstofftank fasst 16 Liter – gut für eine ganze Stunde bei Volllast.

Antares 23T – Extreme Flächenbelastungsvariation für die „Offene“!

Flexibilität

Nicht allein die zwei verschiedenen Motorisierungsvarianten sorgen für hohe Flexibilität der Antares 23.

Vor allem das extrem hohe Spektrum verschiedener Flächenbelastungen zwischen 34 und 58 Kilogramm je Quadratmeter lassen insbesondere die Antares 23T konkurrenzlos variabel erscheinen. Bei der für den Wettbewerb optimierten Version haben nicht weniger als zwölf einzeln anzusteuernde, vollautomatisch koordinierte Flächentanks, sowohl als ein 4-Stufig ablassbare Hecktank, eine Gesamtkapazität von über 353 Litern, die sich sehr fein dosiert für jede Wetterlage einsetzen lassen, ohne dabei den optimalen Schwerpunkt verändern zu müssen. So kann die Antares 23T mit allen konkurrierenden Spannweiten im Schnellflug problemlos mithalten, und ihr bestes Gleiten bei maximaler Betankung liegt bei eindrucksvollen 148 Kilometern pro Stunde bei 60.

Mit zehn bzw. zwölf elektrisch angesteuerten Flügeltanks und einem großen Flächenbelastungsbereich ist es möglich,
bei jeder Wetterlage flächenbelastungs-optimiert zu fliegen.

Bestes Steigen, exzellentes Gleiten auch bei hohen Geschwindigkeiten, optimale Kreisflugleistungen sowie insgesamt sehr gutmütige Flugeigenschaften.

Extreme Konzeptionen neigen zu Ausfällen und lassen zuweilen Praxistauglichkeit vermissen. Doch es gibt ein Optimum, das zwischen den Extremen liegt, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Schwache Tage im Frühjahr und Herbst, starke Tage in der Hochsaison –  immer zugleich absolut alltagstauglich und ein Geheimtipp bei Wettbewerben. 

Antares 23 – das ist höchste technologische Kompetenz für superleichte und hochfeste Strukturen, hohe Bauqualität durch große, ständig wachsende Erfahrung in der Serienfertigung der Antares-Familie, permanent erweiterter Service – eben Lange Aviation.